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Passion Cheer Refrath:  Erfolge bei Meisterschaften kann die junge Truppe bereits verzeichnen
Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Vielseitigkeit sind gefordert: - Siehe Link auf VIDEOS --------->
Die Truppe trainiert seit 2007

Michelle spannt die Muskeln an, konzentriert sich, sammelt Kraft
für die nächste Übung.
Sie trainiert bei den „Passion Cheer Refrath“. Sie gehört seit fast zwei Jahren zu dieser munteren und sehr sportlichen Truppe. Sie selbst – bald 11 Jahre alt – fühlt sich wohl in der Riege der 9 bis 26 Jahre alten Mädchen und Frauen. Im November 2007 gingen die Cheerleader - integriert in den Turnverein Refrath – an den Start. Auch ihre jüngere Schwester Maxi ließ sich bereits von der Tanzfreude anstecken und trainiert fleißig mit.

Begeistert sind heute 43 Abteilungsmitglieder bei der Sache. Das Training steht zweimal, bzw. dreimal wöchentlich, auf der Tagesordnung.



Die Trainingseinheiten sind anspruchsvoll. Sprünge, Pyramidenbau, Formationen…

Bis ins kleinste Detail wird der Ablauf immer wieder geprobt. Nur Figuren, die korrekt umgesetzt werden, sind auch mit der nötigen Sicherheit für die Sportlerinnen gepaart.

Die Passion Cheer sind aus den „Lionets“ von Blau-Weiß Hand hervorgegangen und fanden im TV Refrath, der zwar keine Footballer, dafür aber viele Kunstturner in seinen Reihen hat, eine neue Heimat.

Der Pompon – das knäuelartige Wuschel aus Kunststoff, Metallfolie, Papier oder Wolle hat sich zum Markenzeichen des Cheerleading entwickelt und schmückt auch die Darbietung der Passion Cheer Refrath. Intensives Lila ziert den Pompon. Diese Farbe spiegelt sich wieder in den einheitlichen Kostümen.

16 Minis, 13 Juniors und 13 Seniors betreut Ewa Hangül (Abteilungsleiterin/Headcoach). Wichtige Voraussetzungen für die Arbeit in der Truppe: Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Vielseitigkeit. Verhaltensregeln wie Fairness, Disziplin, Zuverlässigkeit sind weitere Bausteine für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Gezanke im Team ist unerwünscht. Probleme werden in einem ruhigen Gespräch geklärt. Diese Regeln gelten für die Trainingszeiten und unbedingt für Auftritte.

Das komplette Team präsentierte sich im Sommer 2009 im Rahmen des Bergisch Gladbacher Stadtfestes einem breiten Publikum. Eine gezielte Choreographie vereinte die Darbietung der Altersklassen. Das Ergebnis: Ein harmonischer Auftritt mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Diese Verschmelzung – so Ewa Hangül – macht deutlich, dass es sich bei den „Passion Cheer“ um ein Team handelt – auch wenn sich dieses aus drei Altersgruppen zusammensetzt.

Erfolge bei Meisterschaften kann die junge Truppe bereits verzeichnen. So belegte das Senior-Team bei den „Germancheermaster 2009“ in Lemgo den dritten Platz. Mit der Teilnahme an der „2. Deutsche Cheerleadermeisterschaft“ im Juni 2009 wurde Platz 11 erreicht. Die Teilnahme in 2010 ist anvisiert. Ein weiteres wichtiges Ziel, das intensive Vorarbeit verlangt.

Beliebt sind die Auftritte, die unter anderem im Rahmen von Kinderfesten, Jubiläen und Geburtstagen einhergehen. „Juniors – Seniors - Minis“ - man kann sie „buchen“. Im Verlauf des eigenen Festes den Pyramidenbau - eine besondere Attraktion im Cheerleading - bewundern und die Gäste mit einem spritzig, artistisch, farbenfrohen Auftritt begeistern.
Cheerleading zählt in Deutschland noch zu den „exotischeren“ Sportarten. Die gespannten Zuschauer verfolgen die Darbietungen mit großem Interesse. Kraft, Konzentration, Harmonie sind im Programmablauf unübersehbar eingebunden. Die gezeigten Figuren wirken in der Ausführung leicht, fließend und optisch sehr anspruchsvoll.
In den USA blickt man auf eine mehr als hundertjährige Geschichte des Cheerleadings zurück. Zum ersten Mal tauchten organisierte rhythmische Schlachtrufe um 1880 im Stadion der University of Princetown auf. Verbrieft ist der Name von Thomas Peebles, der die Schlachtrufe zusammen mit dem Football-Spiel an die Universität von Minnesota brachte.

Ein Meilenstein des Cheerleadings in Deutschland wurde im Januar 2008 gesetzt: die Gründung des ersten „Cheerleader und Cheerdance Verband Detschland e.V.“
Kurz - CCVD - www.ccvd.de Erstmals sind Cheerleader nicht mehr über ihre Footballvereine im American Football Verband e.V. organisiert sondern in einem Verband, der von erfahrenen Cheerladern geführt und organisiert wird. Passion Cheer Refrath ist ebenfalls in diesem Verband organisiert.

Die Trainingszeiten:

Seniors
Montag, 20 bis 21.30 Uhr im RTB-Stützpunkt, Bergisch Gladbach, Paffrather Straße 133
Mittwoch, 20 bis 21.30 Uhr, kleine Halle, Bergisch Gladbach, Ahornweg 70
Freitag, 20 bis 21.45 Uhr, Gymnastikhalle des Otto-Hahn-Gymnasiums, Bensberg, Saaler Mühle 8

Juniors:
Montag, 20 bis 21.30 Uhr im RTB-Stützpunkt, Bergisch Gladbach, Paffrather Straße 133
Samstag, 10 bis 12 Uhr in der Halle Schule Kippekausen, Refrath, Burgstraße 2

Minis:
Montag, 17.30 bis 19 Uhr, Bürgerzentrum Steinbreche, Refrath, Dolmanstraße 17
Samstag, 10 bis 12 Uhr, Halle Schule Kippekausen, Refrath, Burgstraße 2

Wer Interesse hat, kann sich bei den Trainingsstunden umsehen oder an einem gesonderten Probetraining teilnehmen. Die Termine hierfür findet man auf der Website des Vereins.


Weitere Informationen:

www.passion-cheer.detbrand.de

und

www.turnvereinrefrath.de


Text und Fotos: Helga Niekammer
VIDEO vom AUFTRITT in Bergisch Gladbach 2009
VIDEO - Karnevalszug Refrath 2010 - Passion Cheer dabei...
VIDEO vom Training 2009
KulturCocktail Ausschnitt Passion Cheer Refrath
16 Minis, 13 Juniors und 13 Seniors betreut Ewa Hangül (Abteilungsleiterin/Headcoach) hier im Bild mit Moderator Martin Hardenacke.
Hoch hinaus - geht es bei den Passion Cheers.....
Das komplette Team präsentierte sich im Sommer 2009 im Rahmen des Bergisch Gladbacher Stadtfestes einem breiten Publikum
Man erkennt es unmittelbar: Der Auftritt hat ihnen viel Spaß gemacht.
Hier ein nicht mehr ganz aktuelles Teamfoto. Aufgenommen in der Trainingshalle Kippekausen in Refrath.
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