Bensberg im Blick - Ansichten - Aussichten - Ereignisse - aus der Region
   Home
   Zur Person
   BÜRGERPORTAL IN GL
   VIDEO - SZENEN 
   KOLUMNE VON WKS 
   Duo Pascal im VPH
   Bensberg Burggraben 
   Bensberg Museum
   Bensberg Schloss
   Kardinal Schulte Haus  
   Café Kroppenberg
   Esperanto
   Refrath 
   Bürger- und Heimatverein 
   Park - Spendenaktion
   Mehrgenerationenpark 
   Kita Arche Noah
   Mediterana 
   Kunst - Kultur - Musik - Archiv 
   KIR -Jahresausstellung 2019 
   Detlev Weigand - Ausstellung 
   Viel-Schichtig
   Beiträge - Archiv
   Klassentreffen 
   Soziale Themen - Archiv 
   Kontakt
   Datenschutz
   Impressum
   Links
58. Kunst im TechnologiePark - Arbeiten von Manuele Klein und Odo Rumpf
Letzte Vernissage mit Wehmut und Zuversicht!
TBG – Vernissage mit
Wehmut und Zuversicht

„finde & suche“ lautet der Titel der 58. Ausstellung in der Reihe Kunst im Technologiepark. Und wie es aussieht, bildet die Präsentation mit den Arbeiten von Manuele Klein und Odo Rumpf den Abschluss einer seit dem Jahr 2000 bestehenden Serie.
Die Vernissage (Montag, 1. Juli) wurde von der Sonne verwöhnt. Das weitläufige Außengelände des TBG war in schönes Licht getaucht, bereichert mit den starken Gestalten – Schrottobjekte – des Kölner Künstlers Odo Rumpf.

Jupiter, Venus und Saturn hatten die grüne Wiese erreicht. Mit ihren rostigen Ebenen, Rädern, Scheiben, Drähten sind die bizarren Gestalten „gelandet“ und bieten den aus Indonesien stammenden Betonskulpturen - mit religiösem Hintergrund - ein Podest mit Weitblick. Im Foyer von Haus 31/Bergisches Haus gibt es weitere Objekte von Odo Rumpf. Rost und Technik (Radio/Computer von einst) bauen eine spannende Brücke zum Thema „finde & suche“.

Großformatig und auf den ersten Blick ganz klar in ihrer Aussage wirken zahlreiche der Arbeiten die Manuele Klein im Haus 31 und im Foyer der TBG-Verwaltung und bei den Technologen (Haus 7) zeigt.

Die Künstlerin widmet sich vorrangig den Farben Schwarz und Weiß in einer universell gültigen Bildersprache. Nur der erste Blick vermittelt: Ich habe alles erkannt. Setzt man sich intensiver mit den Arbeiten auseinender zeigt sich, dass die hier vermittelte Ordnung der Formen einen großen Spielraum für die Phantasie bieten. Immer wieder ziehen unterschiedlich eingebrachte schwarz strukturierte, gradliniege Ebenen die Aufmerksamkeit auf sich, obwohl doch das Weiß dominiert.

Die Verbindung Kunst und Technik hat den TechnologiePark bereichert, so Sebastian Jansen, BEOS AG Niederlassung Rhein-Ruhr und zuständig für den TechnologiePark Bergisch Gladbach. Ein absolutes „Aus“ sieht er für diese Verbindung nicht, ist in der Zukunft offen für neue Ideen und Konzepte.

Kurator Karsten K. Panzer, der 58 Ausstellungen im TBG koordinierte, will im 70ten Lebensjahr noch einmal andere Wege gehen. Deshalb hat er die Zusammenarbeit mit dem TechnologiePark eingestellt, sagt er in seiner Ansprache.

Erstmals in 20 Jahren trug er nicht das vertraute künstlerische Schwarz sondern ein weißes Outfit. Dies symbolisierte die Befreiung von der Kunst, sagt er. Melancholie und Trauer verspürt der Macher über den Abschied vom eigenen Atelier und das Ende des Atelierhauses A24. Diese kulturelle Institution in Stadt und Region musste wegen bautechnischer Belange geschlossen werde.

„Gemeinsam hoffen wir, so Panzer, dass durch die Hilfe von Kultur, Politik und Wissenschaft diese Lücke alsbald geschlossen werden kann.“ Einen Dank richtet der Kurator an die wechselnden Eigentümer des TBG für die stete Unterstützung in Sachen Kunst. Ebenso an die treuen Gäste, die Unternehmen, die gezeigt haben, dass die Kunst „Arbeit und Ästhetik“ erfolgreich verbinden kann.

Bürgermeister Lutz Urbach eröffnete seine Ansprache mit einem lachenden und weinenden Auge. Viele Jahre haben Kunst und TechnologiePark miteinander gewirkt, so Urbach. Leider fehlt im Moment die Zukunftsperspektive. Der Bürgermeister hofft trotz allem, dass es im TBG noch weitere Aktionen in Sachen Kunst geben wird.

Für den stetigen Einsatz dankte er Kurator Karsten K. Panzer herzlich und stellt in den Vordergrund, mit wie viel Mühe die Zusammenstellung einer Präsentation verbunden ist.
Lutz Urbach: „Ich habe mich im Atelierhaus A24 stets wohl gefühlt und habe erlebt, wie intensiv sich Karsten Panzer für seine Künstlerinnen und Künstler eingesetzt hat, auch für diejenigen, die in der Reihe Kunst im Technologiepark ausgestellt haben.

Applaus gab es im Verlauf der Vernissage für die Musiker Bernt Laukamp (Posaune) und Tobias Weindorf (E-Piano), die mit perlenden Tönen die sommerliche Stimmung untermalten.

Die Ausstellung „finde & suche“ wird bis zum 10. Oktober gezeigt und kann werktags von 9 bis 18 Uhr im TechnologiePark, 51429 Bergisch Gladbach (Moitzfeld), Friedrich Ebert Straße 75, besucht werden.

Online-Katalog: www.perzan.de

Hier ein Hinweis zur Präsentation „finde & suche“:
Ursprünglich war vorgesehen (im Flyer angekündigt) dass der Künstler Hannes Lorenz seine Stein-Stelen (Sonnenfinger) im Rahmen der Ausstellung im Außengelände des TBG präsentiert. Versicherungstechnische Fragen sind laut Angaben von Kurator Karsten K. Panzer, der Grund dafür, dass man Abstand von der Präsentation genommen hat.
Tipp: Die Sonnenfinger von Hannes Lorenz kann man am Sonntag, 7. Juli, im Rahmen der Aktion „Offener Garten“ in 51429 Bergisch Gladbach/Bensberg, Overather Straße 53 von 11 bis 18 Uhr anschauen. Ein Besuch in dem wunderschönen, blühenden Garten entführt in eine kleine Märchenwelt.
Beitrag Helga Niekammer



Den Beitrag mit weiteren Fotos finden Sie im Bürgerportal - Siehe Link!
Online-Katalog: www.perzan.de
zurück