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KURIOS UND KESS - DIE KOLUMNE VON WKS - No. 2 - 27.07.2019 - GASTBEITRAG

wks-Kolumne II Die DEUTSCHE BAHN ist keine Hölle!


Auf Helga Niekammers Seite "Bensberg-im-Blick" (auch bie facebook) und auf "wks - Zwischen Nulpen und Narzissten" (Seite bei facebook) ist von nun an in loser Folge die wks-Kolumne zu lesen.



wks-Kolumne II

Die DEUTSCHE BAHN ist keine Hölle!

"Höllenfahrten mit der Bahn", stand jetzt über einer Kolumne im Kölner Stadt-Anzeiger. Als ich die Empfindungen des Eigentlich-Sportreporters FRANK NÄGELE gelesen hatte, dachte ich, sämtliche Trillerpfeifen aller bundesdeutschen Schaffner würden auf einmal in meine Ohren schrillen.

BASHING pur. Populismus pur.

Dabei: Die Bahn wurde von der Politik kaputtgespart, beim Personal und beim Material. Selbst bei den stinkenden Flugzeugen, hinter stehen gebliebenen Kofferbergen und ruhenden, aber Auspuffgas blasenden Autoschlagen ist "Pünktlichkeit" längst nicht mehr garantiert - aber die DEUTSCHE BAHN, da darf man draufhauen. Da ist ein Stündchen Versprätung bei der Schiene, wofür es ja auch noch Bargeld zurückgibt, eigentlich fast eine kleine Erdnuss.

Frank Nägele erlebte eine "ganz normale Fahrt". Warum nur der "halbe Zug" an seinem Bahnhof Bonn/Siegburg anrollte, erfährt der Leser nicht. Otto Normaljournalist hätte vielleicht mal nachgefragt, beim Schaffner oder bei der Pressestelle, das wäre Sorgfaltspflicht.

Einige Details: Der kluge Passagier hatte vorgebeugt. Platzreservierung. Doch Potzblitz - auf dem Platz saß ein unbefugter Zeitgenosse. Kommt immer mal vor, entweder, weil diese Personen Optimisten sind oder nicht lesen können. Wer ist für den Kolumnisten schuld: "Liebe Deutsche Bahn, Du hast doch nicht alle Tassen im Schrank!"

Oha, die Bahn ist schuld für den besetzten Platz. Ich schließe mich der nicht angesprochenen Forderung des Kritikers an: "Personenschutz" für alle reservierten Sitze in allen Bahnen Deutschlands! Damit empfindliche Menschen wie Herr Nägele, die mit "4,50 Euro so viel Geld bezahlen müssen, um sich mit vorhersehbarer Regelmäßigkeit in schlimme Situationen bringen lassen müssen". Quasi vergleichbar mit einem SM-Studio. - Das ist nicht wahr, oder?

Nun muss man wissen, dass nicht nur Fremde auf dem reservierten Platz sitzen können, es gibt auch Omas und Opas, Frauen und Kids, die hauen einem beim Durchgehen den Rücksack auf die Birne. - Ist Herrn Nägele Gott sei Dank nicht passiert.
Aber ihm fiel etwas anderes auf: Der kasernenhafte Höllenhundton einer entschlossenen Schaffnerin, die schrie "Reisende ohne Reservierung, bitte nicht einsteigen." Und: "Hey Sie da, was fällt Ihnen ein, lassen Sie mich zuerst aussteigen." Da fällt mir ein: Wenn die Höllenhündin geflüstert hätte, wäre sie wahrscheinlich nicht wahrgenommen worden. Und hat uns unsere Mutter nicht beigebracht: "Erst raus, dann rein." Ich wundere mich immer, wie ruhig die Bediensteten immer noch regieren, wenn sie die Meute von anstürmenden Gästen erleben, die auch noch zu geizig waren, ihre Koffer aufzugeben. Was die alle dort reinschleppen wollen und dabei die Gänge verstopfen . . . Abenteuerlich.

Übrigens ist es streng vorgeschrieben: Bei Überfüllung muss die Passagiermenge abgespeckt werden. Das hat mit Sicherheit einen sicherheitspolitischen Grund. Man stelle sich vor, ein Zug entgleist, weil zuviel Kilo an Bord waren. Dann möchte ich die den Aufschrei der Medien mal erleben.

Es gibt nur eines: Man muss an die Wurzeln und darf nicht an den Symptomen herumbashen! Fördert die DEUTSCHE BAHN!

Wenn ich von Köln nach Hamburg fahre, dann kann das bei rechtzeitiger Buchung einen Preis von rund 20 Euro geben. Da gibt es keinen Grund zum Meckern. Und mir und meinem Kumpel Andreas ist einmal folgendes passiert: Wir waren zum Fußball in Stuttgart. Nun sind Stuttgart und Frankfurt besondere Knackpunkte, und es traf sich, dass wir spät in einem Nachtzug Richtung Köln landeten. Und da uns eine starke Müdigkeit befiel, schliefen wir ein. Wir wollten ja in Köln raus.

Aus den Augenschlitzen schaute ich in Köln (wie sich später herausstellte) in den Bahnhof und erkannte ihn nicht. Der Zug war ein Stück weit durchgefahren. Als wir zehn Minuten später den Mann von der Bahn fragten: Was ist denn mit Köln?, sagte der: "O je, da sind wir durch. Wir halten jetzt erst wieder in Belgien." Auch ein Blinder Passagier, der in Köln rausgeworfen werden sollte, hatte Köln verpennt.

Der Schaffner marschierte "heimlich" zum Zugführer und kam zurück: "Wir haben beschlossen, einen Sonderstopp in Mönchengladbach zu machen. Da können sie aussteigen und mit der S-Bahn zurückfahren." -- Ja, wenn das kein Service ist. Vielleicht muss man mit den Frauen und Männern der Bahn einfach mal sprechen, anstatt sich nur alle "Katastrophen" zu notieren . . . (wks)


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Bei Fragen bitte Kontakt aufnehmen mit:
Walter Schulz - WKS - : walter-olli-schulz(@)gmx.de
KURIOS UND KESS - DIE KOLUMNE VON WKS - No. 1 - 14.03.2019 ( - GASTBEITRAG )
Auf Helga Niekammers Seite "Bensberg-im-Blick" (auch bie facebook) und auf "wks - Zwischen Nulpen und Narzissten" (Seite bei facebook) ist von nun an in loser Folge die wks-Kolumne zu lesen.

No.1 Kolumne von WKS:

Gladbacher Namen rauschen immer wieder durch den Blätterwald. Im Moment sind's vor allem Heidi Klum, Wolfgang Bosbach und der verstorbene Hans Hachenberg.

Heidi Klum heiratet wieder. Und da kam ein Wortschöpfer auf die Idee, dass "uns Heidi" ihr Ja-Wort für Tom in Gladbach - sorry: im Schloss Hotel Bensberg - geben wird. Dabei: Wann und an welchem Ort Heidi heiraten wird, das ist eigentlich noch ein Staatsgeheimnis. Dafür hat die Vierfach-Mama aber schon eine Vorstellung, wie ihr traumhaftes Brautkleid aussehen soll, verrät die Regenbogenpresse parallel. Als Ort sind laut der "BUNTEN" Köln oder die USA im Gespräch. „Heidi will ein spektakuläres Liebes-Fest in Köln feiern“, verrät ein Insider der Zeitschrift, „sie ist noch nie so glücklich gewesen wie mit Tom.“ Zum Hochzeitsfeste wird übrigens der Mitte Februar verstorbene Kult-Designer Karl Lagerfeld von Wolke Sieben winken. Alles Gute, Heidi! Denn nicht alle, die das Zeug dazu hätten, an der Feier teilzunehmen, können oder wollen kommen

. . . Wolfgang Bosbach, Ex-Bundestagsabgeordneter und TV-Talk-Star aus GL, war nach Informationen einer großen Tageszeitung als neuer FC-Präsident im Gespräch. Als Nachfolger für Spinner. Ob auch der Informant ein solcher war, bleibt im Dunkeln. Als Übergangs-Präses ist nun ein Doppelname unterwegs (wenn das der Stelter hört ....) - ein gewisser Müller-Römer. Also kein Müller-Thurgau - und auch kein Müller-Remscheid. Die bisherigen Vize-Präsidenten Toni Schumacher und Markus Ritterbach haben signalisiert, erneut zu kandidieren und hoffen dabei auf die Unterstützung des Mitgliederrates. Als Präsidentschaftskandidat ins Gespräch gebracht wurde nach Informationen dieser Zeitung der frühere FC-Verwaltungsrats-Vorsitzende Werner Wolf. Die Zukunft von Stefan Müller-Römer gilt als offen. Die Präsidentschaftsfrage wird in Monaten gelöst. (Stand jetzt). Zu Bosbach hieß es trocken: "Der Name stammt definitiv nicht aus dem Mitgliederrat“, schrieb jemand in einem Fan-Forum und führte dann gleich eine Reihe von Gründen an, die gegen den Mann aus Bergisch Gladbach sprächen. (Dabei schrieb er doch tatsächlich Bergisch Gladbach mit Bindestrich). Wieder Essig mit der Nachricht aus dem "Busch".

Dagegen wird Hans Hachenberg, unsere Doof Noss, unterdessen zufrieden vom Himmel schauen. Die Nachricht, die seinen Namen betrifft, ist kein "Fake". Hachenberg war einer von acht ehemaligen Büttenrednern, die der Stadt-Anzeiger unter dem Titel "Derbe Witze, kaum Kritik" vorstellte. Über 60 Jahre im Karneval aktiv, starb die Doof Noss 88-jährig im Juli 2013. Der Mann mit dem geschminkten Gesicht, dem Frackjäckchen, den weißen Handschuhen und dem lila Hötche lehnte Witze auf Kosten anderer Leute ab. Mamm und Papp standen im Fokus. Omma und Opa. Und die Pänz. Hachenberg war bescheiden und hatte einen trockenen Humor.

Bei Fragen bitte Kontakt aufnehmen mit:
Walter Schulz - WKS - : walter-olli-schulz(@)gmx.de

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